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Dr. Nicolai Worm

Die Welt wird immer runder. Die Menschen werden immer dicker. Schlanke Erwachsene sind heutzutage schon seltene Exemplare, mollige die Regel und richtig dicke ganz alltägliche Erscheinungen, ebenso bei Kindern und Jugendlichen. Und das in einer Zeit, da die ganze Welt vom Schlankheits- und Fitnesswahn besessen scheint. Was läuft schief?

Ob schlank oder dick, wird zu einem kleinen Teil durch die Erbanlagen festgelegt. Aber letztendlich entscheidet die selbst gewählte Lebens- und Ernährungsweise, ob und wie stark die Erbanlagen zum Tragen kommen. Klar ist: Der Körper legt nur dann Fettdepots als Energiereserve für agere Zeiten an, wenn mehr Kalorien zugeführt als verbraucht werden! Theoretisch hat jeder ähnlich gute Chancen, etwas aus seinem Körper zu machen. Ihn durch gute Ernährung und regelmässige körperliche Aktivität in Form zu halten. Doch das gelingt immer weniger Menschen.

Die Ursachen sind hausgemacht: Wir haben uns im Laufe der letzten Jahrhunderte eine Umwelt geschaffen, in der wir immer weniger Energie verbrauchen. Das, was wir als Fortschritt und hohe Lebensqualität bezeichnen, macht uns dicke Probleme. Die Wenigsten gehen heute noch einer körperlich betonten Arbeit nach. Die Maloche moderner Arbeiter besteht im Bedienen oder Maus oder Tastendrücken am Computer. Selbst die Hausarbeit erfordert dank modernster technischer und chemischer Helfer kaum noch Körpereinsatz. Die umso reichlicher bemessene Freizeit wird dann mit Fernsehen und Surfen im Internet ausgefüllt. Das bequeme Leben ist ja so schön und erstrebenswert. Klar, wer figurbewusst ist, treibt so oft wie möglich Sport. Doch Fitnessstudio, Sportclub, Tennis oder Golf verlangen hohe Mitgliedsbeiträge. Diese und weitere Ausdauersportarten sind zeitaufwändig – Grund für viele, nicht mehr als ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche zu absolvieren.

Obendrein essen wir mehr als nötig. Und das Falsche. Denn trotz wachsenden Gesundheitsbewusstseins soll gesunde Ernährung unkompliziert sein und günstig: Daraus resultiert eine stetig wachsende Vorliebe für Nahrungsmittel, die schnell und mit geringem Aufwand und Wissen zuzubereiten  sind – Instant und Convenience machen das Kochen überflüssig.

Da vor allem Getreideprodukte und die daraus gewonnenen pflanzlichen Fette immer kostengünstiger zu produzieren sind, besteht die moderne Ernährungsweise vor allem aus hohen Anteilen von Zucker, Weissmehl bzw. Stärke und zugesetztem Fett. Sie liefert eine sehr hohe Energiedichte. Was nichts anderes bedeutet, als dass sie verhältnismässig viele Kalorien pro Volumeneinheit Nahrung aufweist. Viel mehr als die meisten natürlichen Nahrungsmittel: Sie machen und fett und krank. Denn auch ihr Anteil wertvoller Vitalstoffe, wie Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe ist oft verschwindend gering.

Es ist offensichtlich, dass wir mit einem ökonomischen Paradox leben: Nennenswerter Energieverbrauch kostet extra Zeit und extra Geld, während die lebenserhaltende Energie bzw. Kalorienaufnahme durch Essen weder Zeit noch nennenswert viel Geld kostet Gegen diese widrigen Umwelt Bedingungen ist mit unseren Steinzeit-Genen kaum anzukommen: Wir haben in Millionen Jahren der Evolution ein Gen-Programm entwickelt, das wirtschaftlich goldene Zeiten zu nutzen weiss, um möglich viel von gebotenem Überschuss für schlechtere Zeiten zu bunkern. So gesehen sind dicke Bäuche ein Ausdruck unseres grandiosen Fortschritts und sinnvollen Wirtschaftens.Aber dicke Bäuche sind alles andere als erstrebenswert – vor allem aus gesundheitlichen Gründen.

Um die epidemische Verbreitung von Übergewicht und Fettleibigkeit zu stoppe, suchen Wissenschaftler in aller Welt nunmehr seit Jahrzehnten nach einer Lösung. Nach einer Zauberformel, mit deren Hilfe die Übergewichtige nicht noch weiter zunehmen. Nach einem Patentrezept, gesund und schlank alt zu werden. Dabei kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Ernähungsempfehlungen der letzten 40 Jahre vielleicht völlig falsch waren: So lange schon verbreiten Ernährungsexperten das Dogma, dass fettreiche Kost ursächlich für die zunehmende Zahl Übergewichtiger in der Bevölkerung verantwortlich ist. Kohlenhydrate hingegen halten angeblich schlank und auch fit. Von dieser fest gefügten Sichtweise einer gesunden Ernährung überzeugt, empfehlen die Experten, bis zu 60, manche sogar bis zu 70% der Kalorien in Form von Kohlehydraten zu verzehren. Das solle sogar helfen, Zivilisationskrankheiten vorzubeugen.

Die Argumente, mit denen diese Wissenschaftler ihre These untermauern, klingen plausibel. Sie konnten allerdings nie wissenschaftlich belegt werden!
Eine in den 90er Jahren entwickelte, anschauliche Ernährungspyramide hat dazu beigetragen, diese Empfehlungen in allen Winkel der Welt bekannt zu machen. Ihre Botschaft ist klar: Satt essen an den vermeintlichen Schlankmachern, den kohlenhydratreichen Getreideprodukten, Kartoffeln und Reis.

Der Ernährungs-Gau. Mittlerweile fürchtet sich alle Welt vor Braten und Speck, Sahne, Butter und Käse. Stattdessen essen Millionen Menschen grosse Mengen Müsli, Brot, Kartoffeln, Reis und Zucker. Und aus allem macht man Baguette und Brezeln, Cola und Cookies, Pizza und Pommes. Raffinierte Kohlenhydrate und Stärke satt. Doch jetzt werden Warnungen laut: Es scheint, als hätte uns ausgerechnet die Kohlenhydratvöllerei den Zivilisationsleiden noch näher gebracht!

Denn obwohl wir wie geheissen immer mehr Kohlenhydrate essen, steigt die Zahl der Fettleibigen stetig und unaufhaltsam an. Und in Folge der Gewichtszunahme erkranken immer mehr Menschen an Störungen des Zucker- und Insulinhaushalts. Im Laufe der Zeit entwickelt sich daraus Diabetes mellitus – die „Zuckerkrankheit“ Bis vor wenigen Jahren erkrankten daran vor allem Menschen, die älter als 50 Jahre waren. Heute entwickeln immer mehr Jugendliche schon mit 14, 15 oder 16 diesen so genannten „Altersdiabetes“

Aktuelle Studien identifizieren den üppigen Kohlehydratverzehr als eine der wichtigsten Ursachen für diese Stoffwechselentgleisung.  Und es wird immer klarer, dass die als gesund gepriesene Kohlenhydratmast auch das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und bestimmte Krebsformen erhöht. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie in Form komplexer Stärke, wie in Brot oder Nudeln, oder als einfache Kohlenhydrate, also in Form von Zucker, daher kommen.

Das amerikanische Landwirtschafts- und Ernährungsministerium hat darauf reagiert: Im Januar 2003 verkündete es – für viele völlig unerwartet, dass es an einer neuen Ernährungspyramide arbeitet. Die alte hätte sich aus wissenschaftlicher Sicht als unhaltbar herausgestellt. Es deutet also vieles darauf hin, dass Vie Verdammung der Fette als Dick- und Krankmacher und die besondere Wertschätzung der Kohlenhydrate als Gesundmacher als eine der grössten Fehleinschätzungen in die Geschichte der Ernährungswissenschaft eingehen wird.

Entsprechend dieser neusten Erkenntnisse aus der Ernährungsforschung hat die Stoffwechselabteilung der Harvard Universitätsklinik in Boston (USA) eine alternative Ernährungsempfehlung formuliert: Die LOGI - Methode

Nicolai Worm