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Ein ausgewogenes Omega-Verhältnis

Ernährungsphysiologisch ist es ein grosser Nachteil, dass die kostengünstig zu produzierenden Öle aus Getreide, Mais und Sonnenblumen das Angebot pflanzlicher Fette dominieren. Denn wegen ihres hohen Gehalts an Omega-6-Fettsäuren hat sich in der Ernährung ein kritisches Ungleichgewicht zwischen Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren eingestellt. Die Versorgung mit Omega-3 ist suboptimal, ein relativer Mangel an Omega-3 ist in der Bevölkerung weit verbreitet. Die Folgen sind eine Vielzahl von Stoffwechselstörungen und Krankheiten. Der Fettkonsum ist schon lange nicht mehr „artgerecht“ ausgewogen.

Das optimale Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren liegt bei 1:1 bis 4:1. (10-11)  Aufgrund des Siegeszuges der kostengünstigen Pflanzenfette hat sich das Verhältnis auf etwa 12:1 verschoben! Vor diesem Hintergrund ist eine Mehrzufuhr von Omega-3- und eine drastische Einschränkung von Omega-6-Fettsäuren unbedingt empfohlen.

Ein Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 in Rapsöl ist mit 2:1 als ideal zu bezeichnen. Rapsöl besteht zu etwa 65 Prozent aus einfach ungesättigten Fettsäuren, rund 10 Prozent aus Omega-3-Fettsäuren und etwa 20 Prozent aus Omega-6-Fettsäure Linolsäure.

Für die Praxis bedeutet dies: Verzichten sie weitgehend auf den Konsum pflanzlicher Fette mit hohen Anteil an er Omega-6-Linolsäure, wie in Sonnenblumen-, Maiskeim-, Weizenkeim-, Distel- und Traubenkernenöl und daraus hergestellte Margarinesorten. Bringen sie dafür mehr Omega-3-reiche Fettsäuren auf den Tisch. Die besten Quellen sind Seefisch, Wild, Fleisch aus artgerechter Haltung, Rapsöl, Walnüsse und Leinsamen bzw. daraus hergestelltes Öl.

Wichtig zu wissen: Omega-3-Fettsäuren gehen bei hohen Temperaturen über 200 Grad oder durch lange Kochzeiten verloren.

6.Simopoulos AP. Et al. Essentiality of and recommended dietary intakes for omega-6 and omega-3 fatty acids. Ann Nutr Metab 1999; 43:127-30.
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Nicolai Worm